Auch wenn das Wetter heute nicht wirklich überragend ist, so hat hier doch endlich der Frühling Einzug gehalten. Nicht das ein Winter in Auckland auch nur im Entferntesten mit einem deutschen zu vergleichen ist. Das einzige Eis, dass wir hier zu Gesicht bekamen, hatte Schokoladengeschmack und auch die Temperaturen erinnerten mehr an einen ziemlich warmen Frühling in der alten Heimat. Aber dennoch ist es wunderschön endlich wieder grüne Bäume, Blumen und jede Menge sonstiger blühender Flora um sich zu haben. Zudem sind auch die Temperaturen inzwischen wieder kurze-Hosen-tauglich. So gesehen ist hiermit offiziell die BBQ-Season 2009 / 2010 eröffnet.

Es gab letzte Woche aber noch einen weiteren Grund zu feiern. Man soll es nicht glauben aber wir beide sind inzwischen seit 6 Jahren verheiratet. Die Zeit ist wirklich wie im Fluge vergangen und das Schönste ist, es wird jeden Tag noch besser und schöner als es sowieso schon ist. Selbst der Stress oder Frust hier haben uns nur noch mehr zusammengeschweißt. Auch in der Nachbarschaft hat sich unser Hochzeitstag scheinbar schnell herumgesprochen und um diesen Tag entsprechend zu würdigen, hat unsere Nachbarin Debbie uns auch gleich einen Teller mit selbstgebackenen Lebkuchen vorbeigebracht. So etwas bekommt man wirklich nicht alle Tage. Liebe Debbie noch einmal vielen Dank dafür!

Sportlich haben wir uns in den letzten Tage natürlich auch betätigt und sind seid langem mal wieder ein bisschen Golfen gegangen. Ich hätte es mir wirklich nicht vorstellen können aber (und ich bin mir sicher es ist das erste Mal in meinem Leben) ich war völlig overdressed. Wir spielten auf dem Chamberlain Park Golf Course, einem öffentlichen Platz. Während man in Deutschland schon schräg angesehen wird, wenn man in Jeans (natürlich nicht blau) und Poloshirt den Platz betritt, dann war das hier schon ein etwas anderes Erlebnis. Sollte ich hier das nächste Mal spielen, dann nur noch in Netztop, knalliger Shorts und FlipFlops... sehr cool, ach so und die 5 Flaschen Bier pro Spieler sollte man natürlich auch nicht vergessen. Es war wirklich witzig und zeigt einem das Golf auch wirklich als Breitensport taugt. Wir jedenfalls hatten eine gute Zeit auch wenn unser Ergebnis doch ein wenig zu wünschen übrig lies. Im Zweifelsfall waren das Wetter, die Bodenverhältnisse, die Bälle, Schläger, Gott, der wild tätowierte Typ am 4. Loch oder vielleicht doch einfach nur mein eigenes Unvermögen schuld. Was soll's...
Letztes Wochenende nahm sich Sabine unser Zähneausbeissen bei der Jobsuche dann doch ein bisschen zu wörtlich und schaffte es beim Gummibärchen kauen sich eine Krone und die Hälfte des darunterliegenden Zahnes auszubeissen. Zum Glück handelte es sich dabei "nur" um einen schon wurzelbehandelten Zahn, so dass sie zumindest keine Schmerzen verspürte. Es stand dann aber die Frage im Raum, wo finde ich in Auckland an einem Samstagabend einen Zahnarzt? Nach einiger Suche fanden wir dann eine White Cross Station in Glenfield, deren Zahnarzt noch Dienst hatte und ihr die Krone zumindest provisorisch wieder befestigte. Seine Art zu arbeiten erinnerte dann aber doch eher an die eines Klemptners, was durch seine Verwunderung über wurzelbehandelte Zähne (der Durchschnittskiwi läßt sich so einen Zahn einfach gleich ziehen) nur noch verstärkt wurde. Inzwischen hat Sabine aber einen wirklich guten Zahnarzt gefunden, der ihr heute gleich ein Provisorium eingesetzt sowie extrem gut und professionell gearbeitet hat.
Genug geschrieben, denn gleich treffen wir uns mit ein paar Freunden zum Chinesisch / Malaysisch Essen.
So long und bis zum nächsten Mal.

Before we indulge ourselves into to much spring fever, it is definitely necessary to take the time and thank our families. The support we receive from them is fantastic and appertains our greatest and sincerest gratefulness. Without their support we wouldn't be able to enjoy our adventures in New Zealand. Again the only thing Sabine and I can say is THANK YOU!
Even with the bad weather we experience today, spring finally arrived. Not that a winter in Auckland could be even vaguely compared to one in Germany. The only ice we saw here during the last couple of month had chocolate flavour and the temperatures reminded us much more of a quite warm spring time in our home country. Nevertheless it is just great to have all those green trees, flowers and all the rest of the blossoming flora around us again. Even more the temperatures are finally shorts-friendly. That's why we officially declare the BBQ-Season 2009 / 2010 open!
But also last week there was another reason for a celebration. It is truly unbelievable but we both are married now for 6 years. Time went by so quickly and the best thing is, that even our marriage was great from the beginning it still is getting better every single day. Even the stress and frustration during the last months brought us more and more together. The information of our wedding anniversary spread pretty quickly among our neighbours and to truly celebrate this day our neighbour Debbie brought us some homemade gingerbread men (and women, of course). You won't get that every day. Dear Debbie, again thank you very much!
When it comes to sport we were definitely active during the last couple of days and went for a round of golf after we hadn't done that for quite a while. I could have never ever imagined that some day I might be the one being completely overdressed on a golf course. The course we played was the public "Chamberlain Park Golf Course". While you are being suspiciously eyed for even wearing jeans (of course not in a blue colour) and a polo shirt in Germany the experience here was of completely different callibre. The next time I go there I'll be wearing a tank top, bright coloured shorts and jandals... really cool, oh not forgetting the 5 bottles of beer per player. The experience was really funny and it showed us that golf is for the masses. Anyway we had a good time even so our scores weren't that great. In case of doubt it was the fault of the weather, the clubs, god himself, that wildly tattooed guy on the 4th hole or maybe it was just my own incompetence. Whatever...
Last weekend Sabine took the grinding of her teeth during the frustrating job search a step too far and while eating gummy bears managed to break out one of her crowns and half of the underlying tooth. It was her luck that the tooth had already undergone a root canal treatment and that's why she wasn't feeling any pain. The only question left was where to find a dentist on a Saturday night in Auckland. After some searching we ended up at a White Cross Station in Glenfield where there was still a dentist on duty. The way he pursued his work reminded us more of the work of a plumber than a dentist, especially when he was astonished by the way Germans do root canal treatments (the average Kiwis prefers to just rip out the tooth in question). In the meantime Sabine ended up at a decent dentist, who really did a great and professional job in fixing up the quick fix of his predecessor.
Enough written, we are about to meet some friends for a Chinese / Malay dinner.
So long and cheers.
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