Donnerstag, 22. Oktober 2009

Running for miles and how to make it rain...

So langsam wird es für uns ernst, denn der erste November rückt wirklich unaufhaltsam näher. Das Training für unseren großen Lauf ist fester Bestandteil unseres Alltags geworden, wir bewegen uns nur noch rennend durch unser Haus und selbst im Schlaf gehen wir noch mental die zu absolvierende Strecke durch. Den Höhepunkt unserer Vorbereitung hatte Sabine letzte Woche mit einem kleinen sonntäglichen Halbmarathon und bei mir standen vor 2 Wochen 32 km auf dem Programm. Diese Entfernungen bescheren einem wirklich ein völlig neues Körpergefühl, das irgendwo zwischen Ekstase, Verzweiflung, zen-gleicher Fokussierung, einer Prise Wahnsinn und reinem / ungefiltertem Schmerz liegt. Um es kurz zu machen... es macht Spaß. Allerdings gab es auch kleinere Ausfälle zu vermelden. So versuchte Sabine das Gewicht ihres Camelbacks durch konstante Reibung zu verringern, allerdings stellte sich dieser als wesentlich robuster als ihr Hals heraus.


Ich blieb zu meinem Glück bisweilen von größerem Ungemach verschont, wobei ich schon sagen muss, dass eine Treppe nach 32km laufen doch ein sehr interessantes Hindernis darstellen kann. Wobei ich bis heute nicht verstehe, warum sich Sabine partout weigerte mich dieselbige hinauf zu tragen. Die letzten 2 Wochen vor dem Rennen heißt es jetzt aber weniger trainieren und dafür mehr regenerieren. Die Nahrungs-Power-Boost-Gels für unterwegs sind gekauft (auch wenn die Inhaltsstoffe verdächtig an Raketentreibstoff erinnern), die restlichen Wehwehchen werden auskuriert und dann geht es auf zum großen Lauf. Nur warum die Kiwis die Startzeit unbedingt auf 6.10 Uhr morgens setzten mussten, ist mir wirklich ein Rätsel. Vor allem wenn ich daran denke, dass wir noch die Fähre nach Devonport zum Start nehmen müssen. Die spinnen, die Kiwis!

Nun aber zu einem weltpolitisch viel wichtigeren Thema. Wir wissen wie man Regen macht. Also nicht wirklich, aber wir wissen was man tun muss, damit es regnet... einfach einen BBQ kaufen. Oder um lokal politisch korrekt zu bleiben, einen Barbie. Es kann für Wochen das schönste Wetter sein, kaum tritt man
stolz mit der neu erworbenen Fleischgareinheit vor den Laden... bumm, ziehen sich die Wolken zu beachtlichen Türmen zusammen und es regnet für die nächsten 3 Monate. ...mindestens! Zumindest erging es uns so, nachdem wir stolze Eigentümer eines 2 Burner Kiwi Deluxe Modells inklusive 9 kg Gas-Buddel wurden. Immerhin gab mir das schlechte Wetter eine gute Gelegenheit das Gerät in Ruhe auch ohne eine Gebrauchsanweisung zusammenzusetzen. Besonders überraschend... der Grill hatte am Ende wirklich Ähnlichkeit mit dem Bild auf der Verpackung. Erstaunlich! Das Wetter war uns dann in der Zwischenzeit auch halbwegs wohl gesonnen, so dass wir immerhin schon zwei Mal die Höllenglut anwerfen und jede Menge Huhn, Gemüse, Spieße und sonstige Schweinereien rösten konnten. Sehr lecker und das Beste, am Wochenende soll das Wetter schön werden!



Zum Abschluss noch eine kleine Anekdote über lokale Handwerker. Vor ca. 1,5 Wochen wurde bei uns ein Zettel eingeworfen, dass in ein paar Tagen die Fassaden in unserem Quarter gereinigt werden sollten und man doch bitte die Unannehmlichkeiten entschuldigen möge. Als es dann soweit war marschierten ein paar Herren mit dem Raab-Karcher-Gedächtnis-Hochdruckreiniger an und nahmen die Häuser ins Visier. Als sehr löblich empfand ich besonders die Sorgfalt, die die Herren bei unserer hinteren Tür an den Tag legten. Akribisch, aus kürzester Entfernung wurde auch noch das letzte Krümmelchen Schmutz abgewaschen. Schade nur, dass unsere Tür nicht wirklich gut schließt, von den Spaltmaßen in der Größe eines durchschnittlichen Kleinwagens einmal abgesehen. Nach einem kurzen Gang durch unsere Küche fand ich dann die Idee mit dem Pool im Haus auch sehr erfrischend und konnte meine Freudenrufe auch nur schwerlich zurückhalten. Immerhin glänzt unsere Küche nach der porentiefen Reinigung mit der Außenmauer inzwischen um die Wette.

...eines ist hier jedenfalls sicher... langweilig wird uns am anderen Ende der Welt wirklich nicht. Und nun im Voraus schon einmal einen schönen Labour Day!



On thing is for sure, the situation is getting serious as November 1st is approaching. The training for our big run is now an integral part of our daily life, we only run through our house and even while sleeping we mentally work our way through the planned course. Sabine had her training peak last week with a small Sunday half-marathon, while mine was two weeks ago with relaxing 32 km. These distances present a whole new body-experience to you, which is somewhat between ecstasy, desperation, zen-like focus and a small hint of pure and unfiltered pain. To make long things short... it's fun. But we also had to fight a few minor deficiencies. While Sabine tried to diminish the weight of her camelback a bit through constant friction on her neck, the camelback
interestingly proved to be much more durable.

Lucky for me I wasn't harmed by any unfortunate events so far, where as I have to admit that facing a set of stairs after a 32 km run presents in itself a fascinating challenge. There is just one thing I definitely didn't get, why Sabine refused so persistently to carry me up the stairs. During the last two weeks before the race our main focus shifts from training to regeneration. We bought the Food-Power-Boost-Gel-Thing for the run (the ingredients remind me mysteriously of rocket fuel), the little aches and pains are healing and then we are ready for the race. Only why the Kiwis decided to start at 6.10 am is a complete mystery to me. Especially when I think of the fact that we have to take the ferry to Devonport to get to the start. Bloody Kiwis!

But now to a more globally important issue. We now know how to create rain. Actually not really, but at least we know what to do, to make it rain... just buy a BBQ. Or to be more locally PC, a barbie. You can have sunshine for weeks on end, as soon as you step in front of the store with a new flame-induced-meat-burning-facility... BUMM... the clouds grow into huge towers and it's starting to rain for the next 3 month... at least! That's what happened to us after we became proud owners of a 2 burner Kiwi Deluxe model including the 9kg propane bottle. At least the bad weather gave me the chance to quietly assemble the BBQ without any help of instructions. Really impressive was the fact that afterwards there were some significant similarities between the picture on the packaging and my work. Astounding! In the meantime the weather improved a bit, so we had the chance to roast some chicken, veggies and some more meaty stuff on our personal hellfire twice. Really tasty and the best thing, the weather is supposed to be really nice over the weekend!

Closing with some small anecdotes concerning local craftsmen. Around 1.5 weeks ago we got a small letter stating that within a couple of days the houses and walls in the quarter will be cleaned and that one should please excuse any inconveniences. When the time came a few guys arrived with their raab-karcher-memorial-water-blasters and took serious aim. What one could really hold to their credit was the care the guys took, especially on our backdoor. Painstakingly and up close and personal, they managed to get rid of the tiniest bit of dirt. What a bummer, that this door doesn't really close tightly, not even thinking of the clearance with the size of a midsized car. After a short walk around our kitchen I really found the idea of an indoor pool truly refreshing and it took me some serious self-control not to cry of pure joy. At least our kitchen is now competing over the title of cleanest place on earth with our outer walls.

One thing is for sure... It's never going to be boring around here. And now a happy Labour Day in advance to everybody.

Montag, 5. Oktober 2009

Sports, Pour Habits and a lot of Bad Religion...

Was macht eigentlich das Wetter hier wieder? Nachdem wir jetzt so entspannt in Richtung Frühling unterwegs waren, haben wir seit Sonntag einen (hoffentlich nur kleinen) winterlichen Rückfall. Das ging soweit, dass laut NZ Herald sogar 38 Autos heute Nacht auf der Straße zwischen Napier und Taupo im Schnee feststeckten. Unglaublich!

Die Wetterkapriolen bescherten uns gestern aber auch beste Trainingsbedingungen für unseren bevorstehenden Marathon. 15km bzw. 29km im Regen zu laufen, gehört wirklich nicht zu den schönsten Sonntagsbeschäftigungen. Aber was sollen wir machen, schließlich haben wir nur noch 4 Wochen Zeit um für unseren Lauf
fit zu werden. Über eine Strecke von ca. 23km fühle ich mich auch inzwischen halbwegs wohl, danach wird es aber wirklich anstrengend. Während des Laufen ging es ja noch halbwegs, nachdem ich dann aber mit meiner Strecke durch war und angehalten habe, flogen mir fast meine Kniescheiben um die Ohren. Gesund ist das ganze wahrscheinlich nicht wirklich und über die vollen 42km will ich im Moment auch lieber nicht nachdenken. Da habe ich am 01. November lange genug Zeit dazu.

Nachdem für uns so ein bisschen Laufen am Nachmittag ja nicht ausreicht, wollten wir die wirkliche Herausforderung. Also ging es für uns abends dann noch einmal raus und in Richtung Town Hall. Nachdem Neuseeland nicht wirklich das Epizentrum der Live-Musik ist, konnten wir uns die Gelegenheit eines anständigen Konzertes nicht entgehen lassen. NOFX und Bad Religion (für alle nicht zu sehr musikalisch vorbelasteten Leser; es handelt sich hierbei um zwei sehr bekannte Punk Bands aus den USA) zusammen auf einer Bühne und dann noch am anderen Ende der Welt... ein Muss! Vor allem wenn ich bedenke, dass ich beide Bands das letzte Mal während meiner Abi-Zeit gesehen habe. Das Konzert war richtig gut (nicht zu vergessen die ebenfalls geniale Vorband "Pour Habits" aus Kalifornien), sehr lustig, nur das Publikum war irgendwie jünger als ich es von damals in Erinnerung hatte. Vielleicht bin ich aber auch einfach nur ein bisschen älter geworden!? Sehr seltsam jedenfalls.








Auf der beruflichen Seite hat sich in der Zwischenzeit nicht wirklich viel getan, außer dass wir nun vermehrt an Projekten in und um Auckland mitarbeiten. So haben Sabine und ich eine Freundin bei der Entwicklung ihrer Marketing-Strategie für ihr Modelabel unterstützt, Sabine bei der strategischen Neuausrichtung eines Theaters mitgearbeitet und ich mich um die Entwicklung von Genossenschaften im D-A-CH Milchmarkt gekümmert. Wir werden sicherlich nicht reich damit, aber immerhin können wir langsam mal mit unserer Kiwi-Erfahrung und Referenzen prahlen, die hier allenthalben bei Bewerbungen verlangt werden. Ob es uns weiterbringt werden wir sehen.

Nun aber genug geschrieben, ich muss raus und einen Sonnen-Frühlingstanz aufführen... so ein mieses Wetter kann wirklich nicht sein!


What the hell is the weather doing around here? After we've been cruising towards spring for a while now, we're facing a return (hopefully a short one) towards cold and rainy winter weather since Sunday. Even the NZ Herald reported 38 cars being stuck overnight in snow on the route from Napier to Taupo. It's unbelievable!

Furthermore the weird weather presented us yesterday with the best training circumstances for the upcoming marathon. Running 15km / 29km in the rain is probably not the greatest Sunday activity you could wish for. But there is nothing we could've done about it because we only have 4 weeks to go until our great race. Running a distance up to 23km is pretty much fine with me by now, but after that it really gets tough. During the run it was ok but after I was finished with my distance and stopped, my kneecaps nearly exploded. It's probably not the healthiest thing to do and I don't want to think about the full 42km distance. I think I'll have enough time to do so on November 1st.

While a little bit of running in the afternoon is definitely not enough for us, we needed a real challenge. That's why we left our home again and headed of to the Town Hall. Since NZ is probably not the centre for live-music, we had to take our chance to see a descent concert after all. NOFX and Bad Religion (for all not-really-musically-certified readers... both are famous punk bands from the US) performing together on one stage at the other end of the world... a MUST SEE! Especially when I think of the last time I've seen them perform, it was probably during my last high school year. The concert itself was really good (not to forget the great opener "Pour Habits" from California), extremely funny, just the crowd seemed so much younger since the last time I've seen the bands. But maybe I just got a little bit older in the meantime. I don't know... it's really odd.

Job wise not to much happened in the meantime, other than that we worked in a couple of projects in and around Auckland. In doing so Sabine and I helped a friend in development of her marketing strategy for her fashion label, Sabine worked on the new strategic outlook of a theatre and I worked on the development of dairy coops in Germany, Austria and Switzerland. We won't get rich through that kind of work but at least we can talk about our Kiwi-Experience and references that are so overly important when sending out applications. We don't know if this will help us find a job, but we will see.

Enough for today, I have to get outside to do some sort of sun-spring-dance... the actual weather is just unbearable!

Samstag, 3. Oktober 2009

Our first Tsunami-Warning!


Was für eine Woche. Nicht das wir aus Versehen einen neuen Job bekommen hätten oder im Lotto gewonnen haben. Nein, wir haben diese Woche unsere erste echte Tsunami-Warnung mit erlebt. Wenn man wie wir in Deutschland aufgewachsen ist, sind echte Naturkatastrophen zum Glück eher selten. Vulkanausbrüche, Erdbeben (ok, ein kleines haben wir in Ravensburg mitbekommen) oder Tsunamis kennt man nur aus dem Fernsehen und es ist unmöglich sich vorzustellen, was die Menschen in betroffenen Gebieten durchmachen.

Wir haben nun am Mittwoch einen sehr kleinen Vorgeschmack davon bekommen. Als morgens der Wecker klingelte war die Welt noch in Ordnung und wir freuten uns auf einen normalen, entspannten Tag. Mit dem Morgenkaffee in der Hand wurden dann erst einmal die Nachrichtenseiten im Web durchforstet um zu sehen, was letzte Nacht denn so in Europa und der sonstigen nördlichen Hemisspähre passiert war. Eine Überschrift machte uns dann aber doch gleich stutzig, als wir von einem Erdbeben und einem Tsunami in Samoa lasen. Für alle Nicht-Neuseeländer, wenn man hier mal ein bisschen Urlaub braucht, fliegt man genau dort hin... es ist schließlich sehr nah! Die nächsten Zeilen waren dann aber noch beunruhigender, auch für unsere neue Heimat war eine Warnung herausgegeben worden. Die Wandelung vom distanzierten Leser hin zum direkt Betroffenen war schon sehr eigenartig. Die Realität holt einen doch sehr schnell ein auch wenn wir es am Anfang nicht wirklich wahr haben wollten. Das Lesen der lokalen News-Seiten und vor allem das Anschalten des Radios beschleunigten diesen Prozess aber immens. Nach kurzem Blick auf die Uhr blieben uns noch zwei Stunden bis zum Eintreffen der Welle. Auf einigen der kleinen Inseln vor Auckland waren die Einwohner bereits aufgefordert worden höhere Gebiete aufzusuchen. Eine große Anzahl an Schiffen im Hafen liefen aus, um nicht am Kai von der Welle getroffen zu werden. Die erwartete Höhe der Welle war zwar nicht wirklich groß (erste Schätzungen gingen von einem Meter aus), dennoch wurden wir alle aufgerufen Strände oder Uferabschnitte zu meiden. Da unser Haus ca. 1-2m unterhalb des Meeresspiegels liegt und es auch nur ca. 300m zum Wasser sind, beschlossen wir das Eintreffen der Welle nicht hier abzuwarten, sondern schnappten uns unsere wichtigsten Unterlagen und holten vor allem unseren Wagen aus der Tiefgarage. Wir fuhren nach Ponsonby (direkt der nächste Stadtteil, der zudem noch auf einem Hügel liegt) und warteten dort in einem Cafe die nächsten 2 Stunden ab. Nach Ablauf der Zeit und kurzer Rücksprache mit Freunden ging es dann wieder zurück in unsere Bleibe. Der Tsunami hat Neuseeland getroffen, allerdings fiel er kleiner als erwartet aus (ca. 40cm) und wir hatten zudem noch Glück, dass auch zu diesem Zeitpunkt Ebbe herrschte. Der restliche Tag verlief dann in einem komischen Gefühlsgemisch aus Freude (dass nichts passiert war), Nervosität (die Tsunami-Warnung wurde erst am Abend zurückgenommen), Trauer für die Opfer auf Samoa / Tonga und der Gewissheit jetzt in einer Gegend auf diesem Planeten zu wohnen in der verheerende Naturkatastrophen eine reale Bedrohung sind. Schließlich steht auch Auckland selbst auf einem Vulkanfeld aus 48 Vulkanen. Um genau zu sein, ist eigentlich jeder Hügel hier ein eigener Vulkan.

Hoffen wir mal, dass wir auch weiterhin so viel Glück haben und es um uns ruhig bleibt.


What a week. Not that we found a job after all or won the lottery. No, went through our first Tsunami-Warning this week. If you grew up in Germany like we did, real natural disasters are luckily very rare. You see volcanoes, earthquakes (ok, we had a little one back in Ravensburg) or Tsunamis only on TV and it's impossible to comprehend what people in those areas have to endure.

On Wednesday this week we got our first tiny taste of what it means to face something like that. After we got up in the morning we were looking forward to a normal and relaxing day. While having the morning coffee in one hand we surfed through the news webpages to see what had happened in the northern hemispehre while we slept. But one headline in particular caught our attention, the one about the earthquake and following Tsunami in Samoa. For all the non-Kiwis, if you need a little vacation around here, that's exactly where you... it's just around the corner. The lines became even more disturbing, when we found out that there was even a warning for New Zealand. The change from a distant observer to being directly affected was just plain strange. But reality really caught up fast with us even so we struggled a bit in the beginning. But reading the local news pages and switching on the radio speeded up the accepting process quite significantly. After a quick check of our watches we had two hours until the wave was expected to hit. On some of the smaller island in the Auckland area residents where already ordered to seek higher grounds. A number of ships left the harbour to be safe in open water. The expected height of the wave wasn't that big (the first estimates ranged around a meter), but even so we were all told to stay away from the beaches or shore lines. Because our house is located 1-2m below sea-level and it's just 300m to the waterfront, we decided not to sit here and wait, but to take our most important paperwork and remove the car from the underground car park. After that, we took off to Ponsonby (which is the next district and located up on a hill) and waited for the next 2 hours in a cafe. After that time and checking in with some friends we moved back into our home. The Tsunami that hit New Zealand in the end was smaller than expected (around 40cm) and luckily we also had low tide during that time. The rest of the day went past in a weird mixture of feelings consisting of joy (that nothing really happened), nervousness (the warning was cancelled not until the evening), sadness for the victims in Samoa / Tonga and the certainty that we now live in an area on this planet where natural disasters are a real theat. Even Auckland is located on a volcanic field that consists of 48 single volcanoes. Which just means that virtually every single hill here is a volcano.

Nevertheless, let us just hope that we keep on being lucky and our surroundings stay safe.