Mittwoch, 17. November 2010

Lebenszeichen

Ich gebe zu, es hat schon ein bisschen gedauert, bis ich endlich mal wieder einen Artikel in unserem Blog schreibe. 

In der Zwischenzeit ist zum einen viel passiert, während andere Sachen (ja, wir suchen immer noch eine Wohnung) erstaunlich viel Zeit in Anspruch nehmen. Heute gibt es aber nur eine kurze Mitteilung, da ich es endlich geschafft habe, meine eigene Foto-Webpage online zu stellen:

www.139-photography.com

Es ist der erste Wurf und für Tipps, Ideen und Anregungen bin ich natürlich immer dankbar. 

In den nächsten Tagen gibt es dann auch mal wieder eine größere Zusammenfassung, was alles in der Zwischenzeit passiert ist. 

...und ja, wir vermissen den neuseeländischen Sommer sehr! 


I have to admit it took quite some time for me to write another article for our blog.

Lots of things have happend in the meantime, while others (i.e. finding a suitable appartment) seem to take forever. Today just a short note... I finally managed to get my photo webpage online:


It's my first try so if you have any tipps, ideas or suggestions... please let me know. 

In the next couple of days I also hope to put up some more extensive writing of what happend in the meantime.

...and yes, we definitely miss the New Zealand summer... a lot! 

Dienstag, 11. Mai 2010

Taniwha - Paula Style

Vor ein paar Tagen haben wir ein Paket von unserer lieben Freundin Paula aus Auckland bekommen. Wir hatten ja schon vorher mal über ihre Mode und ihren Schmuck berichtet, nun gibt es aber etwas Neues aus ihrem Atelier.


Es ist ein Anhänger, der in Form eines handgefertigten Flaschenöffners einen Taniwha darstellt - ein mystisches Wesen aus der Geschichte der Maori.


Da wir eine kleine Anzahl an Exemplaren bekommen haben, könnt Ihr uns bei Interesse gerne kontaktieren. Sie sind zu einem Stückpreis von 40 € zu haben.




A couple of days ago we received a package from our lovely Kiwi friend Paula. In an older post we already talked about her fashion and jewellery, but now we have something new.


It is a handmade hanger looking like a bottle opener and representing a Taniwha - a mystical Maori creature.


If any of you are interested in getting one of those Taniwhas, just let us know. We have a small number here and they are available for 40 €.

Donnerstag, 22. April 2010

Old place - New place, weird feelings and spring is here!

Jetzt sind wir doch schon wieder fast 7 Wochen zurück in Deutschland - unglaublich. Immerhin zeigt sich das Wetter so langsam von seiner besseren Seite und der Frühling ist nun auch wirklich hier. Endlich kann man wieder vernünftig raus und auch mein Lauftraining habe ich endlich wieder aufgenommen. In einem wilden Anfall von entspanntem Masochismus habe ich mich nämlich zu meinem zweiten Marathon angemeldet. Im September ist es in Berlin wieder soweit. Einer muss Haile Gebrselassie ja endlich mal Einhalt gebieten.


Auch haben wir uns in der Zwischenzeit räumlich weiterentwickelt. Nach den ersten Wochen Startunterkunft haben wir nun eine möblierte Wohnung für die nächsten 3 Monate gemietet und es fühlt sich auch wieder richtig gut an (zumindest halbwegs) eigene 4 Wände zu haben. In Ermangelung größerer Besitztümer war unser Umzug dann auch innerhalb von rekordverdächtigen 1,5 h abgehandelt. Inzwischen haben wir uns hier auch ein bisschen eingelebt, die Internetverbindung steht und wir können uns nun voll auf die vor uns liegenden Aufgaben konzentrieren.



Eines merken wir in der Zwischenzeit aber immer deutlicher. Das Jahr Neuseeland hat uns verändert und einen anderen Blick auf das Leben beschert. Während unseres Aufenthaltes ist uns das nicht wirklich aufgefallen. Nun zurück in Düsseldorf wird es uns dafür umso stärker bewusst. Ansichten, Interessen und Werte haben sich verschoben und wir versuchen momentan das alles zu verstehen. Ich glaube, erschwerend kommt hinzu, dass wir Düsseldorf ja kennen. Nun kommt es uns auf der einen Seite bekannt vor, ist uns in der Zwischenzeit aber doch sehr fremd geworden. Ein sehr komischer Zustand.


Nach mehr als einem Jahr war es kurz nach Ostern auch endlich mal wieder an der Zeit meine Eltern am Chiemsee zu besuchen. Das Wiedersehen war wirklich schön und neben einiger Hilfe im Garten gab es ja nun auch wirklich genug zum Erzählen. Wir hatten zwar nur drei Tage Zeit, die wir aber bei fantastischem Wetter richtig genossen haben.





Nun sind wir wieder zurück und blicken gespannt in die Zukunft. Jobs müssen her, der Drive und die Lebensfreude aus Neuseeland beibehalten werden und dann warten wir schon gespannt auf unsere Kiwi-Freunde, die sich für Mitte des Jahres angemeldet haben.


Unbelievable, we’ve been in Germany for nearly 7 weeks by now. At least the weather is improving and spring really has arrived. Finally we can get out and I also was able to start my running exercises again. Furthermore, in a wild attack of self-inflicting masochism I enrolled in my second marathon. It will be held end of September in Berlin. I mean, somebody has to show Haile Gebrselassie who is the boss.


We also developed ourselves location wise. After the first few weeks at our friendly’s place we now rented a furnished apartment for the next 3 months and it’s so nice to have your own four walls around you again. Because of our quite scarce belongings we managed the move in record breaking 1,5 h. By now we settled in, our Internet connection is up and running and we can now focus on the challenges ahead.


One thing on the other hand is getting very clear for us. The year in New Zealand definitely changed us and gave us a different view on things. During our stay we didn’t realise it but now back in Düsseldorf it became very clear to us. Our views, interest and values shifted and at the moment we mostly try to sort it all out. I think what it makes even more challenging is the fact that we already know Düsseldorf. So on the one hand we’re pretty much used to it while on the other hand it became kind of alien to us. A weird situation.


After more than a year we finally had time to visit my parents near the Chiemsee (the largest Bavarian lake). Seeing them again was definitely nice and while helping a little in the garden there was more then enough to talk about. We just had three days of time but we enjoyed them extensively.


Now we are back and are excited about what the next couple of months have in storage for us. We need jobs, need to keep up the drive and joy of New Zealand and are very much looking forward to our Kiwi-friends who are planning to come over this summer.


Dienstag, 16. März 2010

The end! ...but also a fresh start!

Unsere Sachen sind gepackt, die meisten Freunde verabschiedet, die Wohnung ist leer und eine Flasche Wein steht noch bereit um gleich im Kreise unserer lieben Nachbarn und ganz besonders lieben Freunden getrunken zu werden. Es war natürlich selbstverständlich, dass wir den letzten Abend bei Debbie, Tomoko und Ulf verbrachten. Um uns standesgemäß zu verabschieden, gab es hervorragende Lamb Shanks. Wir hatten einen wunderbaren und auch sehr lustigen Abend. Es war aber auch sehr seltsam, denn wir saßen wie schon unzählige Male zuvor beim Essen zusammen und alles fühlte sich auch wie immer an. Nur war es für uns der letzte Abend in unserer liebgewonnenen Heimat, in wenigen Stunden sollte unser Flieger gehen. Wir würden uns so schnell nicht mehr sehen. Ab nun gab es keine unkomplizierten Rufe über den Gartenzaun mehr, ob man nicht auf ein kaltes Bier oder ein leckeres Abendessen Lust hätte. Jetzt stehen 24h Flug und umfangreiche Planungen der Spontanität im Weg. Nachdem wir den Abend irgendwann nicht mehr weiter rauszögern konnten, führte kein Weg mehr an dem tränenreichen Abschied vorbei. Auswandern ist eine tolle Erfahrung, aber das manchmal notwendige Verlassen von Freunden ist einfach nur furchtbar. Immerhin gibt es schon Lichtblicke am Horizont, denn nicht nur Debbie und Ulf werden im Sommer nach Deutschland kommen, sondern noch einige weitere unserer Freunde und wir freuen uns natürlich jetzt schon riesig auf jeden Einzelnen.

Die letzte Nacht war dann auch sehr kurz und Schlaf fanden wir nur wenig. Wir mussten schließlich schon um 3.30 Uhr aufstehen und zum Flughafen fahren. Paula war so nett und chauffierte uns im wieder reparierten Familienbus dorthin. Nach dem sehr Großzügig-über-unsere-gefühlten-5-Tonnen-Übergewicht-hinwegsehenden-Einchecken hatten wir noch ein bisschen Zeit für einen Kaffee und Muffin mit Paula. Auch mit ihr fiel uns der Abschied natürlich sehr schwer und Sabines Wasserverbrauch war verständlicherweise nicht ganz unerheblich.

Nun gab es dann aber auch wirklich kein zurück mehr und unsere Rückreise startete mit Air New Zealand in Richtung Melbourne. Nach knappen 3.5h und weiteren 1.5h in Melbourne ging es dann weiter mit Singapur Airlines nach Singapur, wo wir 7 h später landeten. Die Maschine war leider ein etwas älteres Modell, sodass die Sitze nicht mehr den neuesten Standards entsprachen. Zum Ausgleich saßen wir neben dem Teamcaptain der Melbourne Victory Fußballer. Seine Mannschaft war gerade auf dem Weg zu einem AFC Champions League Spiel gegen Beijing Guoan. Wir scheinen im allerdings nicht zu viel Glück gebracht zu haben, die Mannschaft verlor das Spiel mit 0 – 1. Ups!

Nach der Ankunft in Singapur ging es dann für uns mit der Hälfte des Gepäcks ins Hotel. Die andere Hälfte war der Meinung gewesen noch ein bisschen in Melbourne zu bleiben und erst am Abend mit einer Quantas-Maschine nachzukommen. Da wir uns von solchen Kleinigkeiten nun wirklich nicht aus der Ruhe bringen lassen, ging es für uns nach einer erfrischenden Dusche auch gleich auf eine kleine Erkundungstour durch die Stadt. Die Stadt an sich hat uns trotz oder wahrscheinlich gerade wegen der neuen, glitzernden Wolkenkratzer nicht wirklich gefallen. Für uns vermittelte Singapur das Gefühl einer riesigen Mall mit einer Unmenge an hochpreisigen Läden. Wir hätten gerne etwas mehr vom alten Singapur gesehen. Dafür fehlte uns leider ein bisschen die Zeit. Was unseren Stopover aber trotzdem sehr interessant machte, war das extrem abwechslungsreiche Essen. Besonders die Krokodilsuppe und eine speziell gewürzte Ente waren wirklich hervorragend.




Nach nur zwei Tagen ging es dann aber auch schon wieder weiter. Am Flughafen hatten wir mit dem, in der Zwischenzeit noch schwerer gewordenen Gepäck, noch einmal richtig Glück. Die Dame am Schalter erhöhte als erstes unsere persönlichen Gepäckgrenzen um dann über die letzten Zusatzkilos auch noch hinweg zu sehen. Nach der aktuellen Preisliste hätten wir sonst locker 1.200 US$ bezahlen müssen. Danke an dieser Stelle noch einmal an die besagte Dame! Der Flug von Singapur nach Frankfurt verlief sehr ruhig und wir konnten die neue Business Class von Singapur Airlines richtig genießen. Ein richtiges Bett ist schon wirklich etwas nettes bei einem 12h Flug.

In Frankfurt angekommen, traf uns wettertechnisch dann aber erstmal richtig der Schlag. 3 Grad und alles grau in grau. Dazu noch jede Menge unfreundliche und hektische Menschen. Sabine und ich standen mehrfach kurz vor der Entscheidung panisch zum nächsten Schalter zu laufen und den nächsten Flug zurück zu buchen. Neben dem letzten bisschen Vernunft hielt uns auch einfach die Tatsache zurück, dass an dem Abend keine Flieger mehr in die gewünschte Richtung abhoben. Wir mussten so oder so die Nacht im Hotel verbringen. Nachdem wir uns mit diesem Schicksal dann auch endlich arrangiert hatten, ging es noch kurz nach dem Einchecken an die benachbarte Tankstelle, wo wir uns stilecht jeder eine Dose Gute Nacht-Bier besorgten.

Am nächsten (immer noch kalten, nassen und viel zu grauen) Morgen fuhren wir zuerst zu einem sehr leckeren Frühstück nach Wiesbaden (nochmals vielen Dank Joe!), bevor wir uns auf die letzte Etappe unserer Reise machten. Nach einem herzlichen Willkommen in unserer neuen Bleibe in Düsseldorf und ersten Erzählungen unseres Big OEs fielen wir abends auch erst einmal richtig erschöpft ins Bett.



Die folgenden Tage standen für uns dann im Zeichen deutschen Beamtentums. Rückmeldung in Deutschland, Besuch des Arbeitsamtes, Beantragung der Lohnsteuerkarte (die wir beim ersten Besuch des Bürgerbüros vergessen hatten), weitere Besuche beim Arbeitsamt und sonstiger organisatorischer Kleinkram. Die Behördengänge waren für unser Heimweh nach Neuseeland auch nicht wirklich hilfreich. Aber da müssen wir nun mal durch. Für Sabine standen zudem gleich noch ein paar Bewerbungsgespräche an, die sie natürlich bravourös meisterte... wie denn auch sonst!? Jetzt müsste nur noch ein Job dabei herausspringen, was aber sicherlich nur eine Frage der Zeit ist. Ein bisschen Selbstbewusstsein muss man ja haben.

Was haben wir denn in den ersten beiden Wochen sonst noch so getan? Zuallererst natürlich krank geworden. Bei diesem verdammt kalten und fiesen Wetter kann man das ja auch nur, vor allem wenn man aus 26 Grad und Sonnenschein kommt. Ansonsten mussten wir natürlich unbedingt unser Lieblingsrestaurant (Die Brauerei zum Schiffchen in der Altstadt - www.brauerei-zum-schiffchen.de) besuchen. Was uns dabei wirklich überraschte, war die Tatsache, dass wir auch noch sofort erkannt und mit einem fröhlichen „Was macht denn ihr hier?“ begrüßt wurden. Ich glaube, wir waren vor unserer Abreise wohl doch ein bis maximal zweimal hier.


Was bleibt bis heute zu sagen... Wir vermissen Neuseeland, Auckland aber ganz besonders unsere lieben Freunde, die wir zurücklassen mussten und es wird uns auch regelmäßig schwer ums Herz, wenn wir an sie denken. An Deutschland haben wir uns noch nicht wirklich gewöhnen können, aber wir sind von unseren Freunden hier mehr als toll empfangen worden. Vor allem in einer so herzlichen Art, die wir sicher nicht erwarten konnten. Ich denke wir werden noch ein bisschen mit einem weinenden aber auch einem lachenden Auge hier herumlaufen und sind schon sehr gespannt, was unsere alte Heimat so alles für uns in den nächsten Monaten bereit hält.




The rest of our stuff is packed, we said goodbye to most of our friends, our townhouse is empty and the last bottle of wine is waiting to be drunk with our lovely neighbours – some very special friends. It was obvious that our last evening in Auckland was reserved for Debbie, Tomoko and Ulf. For the proper NZ-farewell Ulf had prepared some excellent lamb shanks. We had a beautiful and very funny evening with marvellous food and some nice wine and it just felt like all the times before. The only difference was that is was our last evening and that, in just a couple of hours, we had to leave all this behind. We wouldn’t see us for quite a while. No more easiness, no more relaxed calls over the garden fence for a cold beer or a nice dinner. Now there would be 24 hours of flight and some serious preparations involved. After there was really no way of extending the evening any further we had to face the tearful goodbye. The experience of moving to another country is really great but saying goodbye to friends is just awful. At least we can see the light at the end of the tunnel, because in a couple of month we meet not only Ulf and Debbie in Germany but also quite a few of our other Kiwi friends. …and we are looking forward to every single one of them.

The last night was quite short and we weren’t able to get much sleep. Mostly because we had to get up at 3.30 am to drive to the airport. Paula was really nice and offered us a ride in her freshly repaired family van. After a very helpful I’m-so-not-looking-at-your-5-ton-overweight-luggage from the check-in lady we had still a little bit time left for a coffee and a muffin with Paula. Again saying goodbye was the hardest thing and especially Sabine had quite a high water usage.

Now there was no turning back and we left New Zealand with an Air New Zealand flight to Melbourne. After a rather short 3.5h flight and an additional 1.5h stopover we left to Singapore, where we landed roughly 7h later. The plane was unfortunately a bit old so that the seats weren’t the latest model. Anyway at least we had the chance to sit next to the team captain of the football club Melbourne Victory. He and his team were on the way to an AFC Champions League match against Beijing Guoan. Unfortunately we didn’t bring them the best of luck. They lost 0 – 1. Ups!

After arriving in Singapore with half of our luggage we drove directly to our hotel. The other half thought is would be a great idea to stay a bit longer in Melbourne and check out the city (ok, probably more the conveyer belts of the airport). At least the missing 50% of our luggage then decided to take a later flight and we met again the same night. Not being bothered by such a trifle we left the hotel after a refreshing shower and went sightseeing. Honestly, even with all these super shiny skyscrapers or probably because of them we didn’t really like Singapore. It was just too clean, too boring and we think it has more in common with a huge sterile shopping mall than with an interesting city. We would have loved to see a bit more of the “old” Singapore. Unfortunately we didn’t have too much time. But what we really enjoyed during our time there was the food. Especially the crocodile soup and the roasted duck with secret ingredients were stunning.

After just two short days we already had to leave again. Arriving back at the airport we had another very lucky encounter with a nice check-in lady. Our luggage was even heavier after two days and so the lady decided to first of all significantly increase our allowed weight limit and then ignored the rest of the excess kg. I calculated that her niceness saved us at least 1,200 US$. Again… thank you very much! The flight back to Frankfurt was quiet and we enjoyed the new Singapore Business Class. Being able to lie down in a real bed during a 12h flight is definitely priceless.

Back in Frankfurt… we were shocked! Weatherwise! 3 degrees and everything was grey and wet. As a nice add-on we got to experience the fun of meeting tons of unfriendly and hectic people. Welcome back to Germany. Sabine and I had quite a hard time not to panic and run back to the nearest airline counter to buy tickets for the next flight back. I think it was the last bit of residual sanity and the fact that no flight was leaving that night in the desired direction that we stayed strong and in Germany. After accepting our fate we checked into our hotel and organized two cans of a good-night-beer at the local petrol station.

The next morning (still cold, wet and grey) started with a nice breakfast in Wiesbaden (thanks Joe!) before we started the final stage of our journey. After being offered an incredibly warm welcome at our (temporary) new home and lots of stories about our Big OE we went to bed – exhausted.

The following days were our “welcome back” from the German bureaucracy. Getting the official return notice, visiting the unemployment office, getting a tax number, more visits to the unemployment office und tons of other small stuff. All that official stuff didn’t really help us to get rid of our homesickness towards New Zealand. But that’s just something we have to accept. In addition Sabine had a couple of job interviews right away, which were quite good… I mean what else would you expect!? It would be really nice if those would end up in a job offer. But I think it’s just a question of when… a bit of self-confidence doesn’t hurt, does it?

What else did we do during our first two weeks back in town? First of all we got sick. Which is not that surprising when you come right out of summer with 26 degrees and sunshine and end up here. Other than that we had to visit our favourite restaurant (Die Brauerei zum Schiffchen in der Altstadt – www.brauerei-zum-schiffchen.de) of course. Especially the reaction of one of the waiters was really funny. He recognised us immediately and just meant “Damn, what are you guys doing here?”. I think we’ve been to that place before… but I think it was just once or twice!

So, what’s the conclusion of all of that? We miss New Zealand, Auckland but most of all our beloved friends who we had to leave behind. It’s still hard and we get sad as soon as we think of them. We haven’t really arrived in Germany so far but our friends here gave us an incredibly warm and loving welcome. I think we will have our laughing and crying eye for some time to come but we are also excited and curious of what our old home has in storage for us over the next couple of months.

Walking, Monsters and the beginning of the end...

Nachdem unsere Abreise nun unaufhaltsam auf uns zu rollt, stehen mehr und mehr die unangenehmen Aufgaben auf unserer To-Do-Liste. Der größte Punkt (alleine schon durch seine realen Ausmaße) unser geliebter Ford Escape. So gerne wir ihn noch weitergefahren wären, blieb uns doch nichts anderes übrig als ihn zu verkaufen. Mal abgesehen von einer wenig spaßigen Rechtslenkung hätte uns spätestens der Verbrauch des Sechszylinders in Deutschland in den Ruin getrieben. Nach einer ausgiebigen Wäsche und anschließender Fotos stellten wir eine Anzeige auf Trade-Me (das eBay Neusseelands). Das Interesse auf die Anzeige war sehr groß (zumindest was die Besuche der Seite anging) allerdings gab es neben zwei kurzen Email-Anfragen nur einen wirklichen Interessenten. Eine Familie aus Wellington erkundigte sich ausführlich über den Wagen und schon nach kurzen Verhandlungen buchten sie einen Flug nach Auckland. Mutter und Tochter standen dann auch zwei Tage später vor unserer Tür und wir erlebten den seltsamsten, aber vor allem unproblematischsten Autoverkauf unseres bisherigen Daseins. Die Dame schritt zweimal um den Wagen, setzte sich einmal kurz in den Fahrersitz und verzichtete dann natürlich auch auf eine Betrachtung des Motors. Nur mit energischem Zureden gelang es uns sie von einer Probefahrt zu überzeugen. Nach nicht einmal einer halben Stunde war der Wagen verkauft und Mutter und Tochter auf dem Weg zurück nach Wellington. …na ja, und wir waren ab nun zu Fuß unterwegs.


Auch in Bezug auf unsere anderen Besitztümer wie Betten, Geschirr etc. hatten wir viel Glück. Unsere Vermieter waren sehr daran interessiert das Meiste unserer Habe zu übernehmen. Das Schöne daran, alles blieb bis zu unserem Abflug in der Wohnung und wir hatten keinen Stress alles einzeln zu verkaufen. Sehr nett!

Damit wir in unserem Jahr wenigstens noch ein kleines bisschen der südlichen Hemisphäre kennenlernten, ging es für uns Anfang Februar für ein Wochenende nach Sydney. Nach kleineren Problemen am Flughafen (wer braucht denn schon ein Visum und 2h Verspätung), ging es für uns kurz über die Tasman Sea zum großen Bruder. Nach einem 3h Flug und Zugfahrt in die Stadt traf uns dann aber ein richtiger Schock. Nach ca. einem Jahr Auckland gewöhnt man sich doch sehr an die kleine Größe der eigenen Heimatstadt. Nur Sydney ist nun einmal ein kleines bisschen größer. Um genau zu sein, sehr viel größer! Wir wussten vor lauter Menschen, Autos und Hochhäusern gar nicht mehr wo uns der Kopf stand. Nach dem Einchecken und erstem kurzen Durchatmen stürzten wir uns dann aber ins Getümmel. Im Botanischen Garten hatten wir dann auch gleich unsere nächste „große“ Erfahrung. Spinnen und Spinnennetze sind ja nun nicht wirklich etwas außergewöhnliches, aber ein Netz zwischen zwei Bäumen über einen breiten Weg, mit einem richtigen Brummer von einem Viech in der Mitte ist es dann doch.


Nach einigem Mut zureden und jeder Menge Chaka schaffte ich es dann irgendwann doch noch unter dem Netz durch. Was den Spaziergang durch den Garten aber für mich wirklich interessant machte, war ein kleines Blatt, welches mir ca. 10 m hinter der Spinnenerfahrung in den Kragen fiel. Da ich ja förmlich noch erwartete von einem Ungeheuer gefressen zu werden, kreischte ich bei der Gelegenheit wie ein Mädchen und vollführte für die umstehenden Sydneysider wilde Tänze. Nachdem mein Puls wieder auf entspanntere 275 Schläge gesunken war, konnten wir dann auch endlich weiter in Richtung Oper und Hafen. Der Rest unseres Stadtrundgangs war dann auch deutlich entspannter und wir liefen von der Oper am Circular Quay vorbei, unter der Brücke durch und über „The Rocks“ (mit einem kurzen Zwischenstopp im Löwenbräu Keller – um uns langsam mal wieder an deutsches Bier zu gewöhnen) zurück zu unserem Hotel. Am nächsten Tag stand für uns dann eine obligatorische Hafenrundfahrt und weiteres Sightseeing sowie ein bisschen Shopping auf dem Programm. Sydney hat uns beiden wirklich sehr gut gefallen auch wenn wir uns noch ein bisschen an die lokale Flora und Fauna gewöhnen müssen.







In Auckland zurück ging es wieder an die Vorbereitungen für unseren Umzug und natürlich begannen wir langsam mit den Verabschiedungen unserer sehr liebgewonnenen Freunde. Es bedurfte schon einer fast gerneralstabsmäßigen Planung um auch alle Abschiedsessen, Barbesuche oder auch nur schnelle Stippvisiten unter einen Hut zu bringen. Das Jahr war in Bezug auf die Jobsuche für uns sicher nicht leicht, aber die Menschen die wir hier getroffen haben, die uns unterstützten, uns aufnahmen und halfen, haben das Jahr absolut zu der besten Erfahrung gemacht, die Sabine und ich je hatten. Auch wenn die ganzen Verabschiedungen sehr schwer für uns waren und manches Auge getrocknet werden musste, für uns ist absolut klar, dass wir wieder nach Neuseeland reisen werden und das nicht nur einmal. Wir haben hier schließlich eine zweite Heimat gefunden und freuen uns schon jetzt wieder auf unsere Freunde.

Am 18.02. wurde dann das Ende unseres Aufenthalts doch sehr offensichtlich. Das Umzugsunternehmen rückte an und verpackte in nicht einmal 1,5 h unsere wenigen Habseligkeiten. Ich finde es ist immer wieder ein komisches Gefühl in einer leeren Wohnung zu stehen. Wir sind schon so häufig umgezogen, aber ich glaube an das Gefühl werde ich mich nie richtig gewöhnen. Man verliert sein Heim und die Geborgenheit und weiß noch nicht wirklich was einen in der Zukunft erwartet. Spannend aber auch durchaus mit traurigen Momenten.



Knowing that the time for our goodbye is getting closer and closer, we also have to face the bigger and more unpleasant tasks on our to-do list. Our main focus: our beloved Ford Escape. We really would have enjoyed getting the chance to drive him more but we just didn’t have any choice other than to sell him. Even when we wouldn’t have considered the right hand drive, the fuel consumption combined with the fuel prices in Germany would have been responsible for our very quick bankruptcy. After a thorough cleaning and the shooting of some photos we put a classified on Trade-Me (the New Zealand version of eBay). We had quite a few visits (more than 300 in a couple of days) to the webpage but after just two not very specific mails we ended up with just one serious potential buyer. A family from Wellington was really interested and after some short bargaining over the phone, they bought a ticket and flew to Auckland. Two days later the mother and daughter stood in front of our door and we experienced one of the weirdest but also most unproblematic car sales ever. The lady walked around the car twice, shortly took a seat inside and didn’t even bother to have a look at the engine. Only with tons of persuasion we managed to convince her to at least take a short test drive. After less than half an hour the car was sold and mother and daughter on their way back to Wellington. …oh, yeah and we had to walk home.

Regarding the rest of our possessions (i.e. our beds, cutlery etc.) we were also very lucky. Our landlord was very interested in buying most of our stuff. The really nice thing was the fact that everything stayed in our little townhouse until the last day and we didn’t have to bother selling all the items individually.

Beginning of February we booked a weekend trip to Sydney to at least see a tiny little bit of the southern hemisphere. After some minor problems at the airport (who needs a visa to a foreign country anyway and it’s always fun to have an additional 2h of time before your flight) we hopped over the Tasman Sea to the big brother. After a 3h flight and a short train ride into town we were stunned, actually it was more of a shock. After approx. a year in Auckland you really get used to the size of your hometown and as a matter of fact Sydney is just a little bit bigger. Actually… a lot bigger! All the people, the cars and the skyscrapers… it was nearly too much! Nevertheless after we checked in and had a relaxing (and a bit soothing) shower we went to explore the city. But we didn’t have to wait long for our next “big” experience while walking though the botanical garden. Spiders and spider webs are nothing really exciting but having a spider web spun between two trees across a walkway and a huge beast sitting right in the middle of it (the web and the walkway) definitely is special. After a while of sorting my courage and a little bit of “chaka” I finally managed to find the balls to walk below it. The thing that really made my day came roughly 10m behind the spider experience, where a small leaf fell into the back of my shirt. Still waiting to get devoured by the beast, I took the liberty to scream like a little girl and perform some typical I’m-too-young-to-be-eaten-by-a-spider-dance. Which I assume was nicely entertaining for the surrounding Sydneysiders. After my pulse had reached some more relaxing 275bpm, we finally managed to continue our walk towards the opera house and the harbour. Fortunately the rest of our sightseeing tour through Sydney went much smoother and was definitely more relaxing. We went from the opera house, past Circular Quay, under and over the bridge, back through “The Rocks” (with a short pit stop at the Löwenbräu Keller – for some preparation in German beer tasting) and finally towards our hotel. The next day was filled with the mandatory harbour cruise, more sightseeing and a little bit of shopping. We both really enjoyed our time in Sydney. We just have to get used to the local monsters a bit more.

Back in Auckland it was also back to work on our move while we also had to start saying goodbye to our beloved friends. We nearly needed military precision in order to get all the final dinners, bar visits and quick drop-bys sorted. This year, especially in terms of finding a job, was quite a tough one but all the people we met, that welcomed, supported and helped us made the year the absolutely best experience we had so far in our lives. Even with all the hard farewells and some slightly wet eyes - probably because of those - its without a doubt for us that we will return to New Zealand and not just once. We found a second home and are already looking forward to seeing our friends again.

On the 18th of February the end of our New Zealand Adventure became undeniable. The movers arrived and it took them less than 1.5h to pack the few possessions we had. I think it’s always a very weird feeling to stand in an empty place. We have moved quite a bit in the last few years, but it’s still hard for me to get used to that feeling. You loose your home, the feeling of security and you have no idea what the future holds for you. Exciting but also quite sad.

Mittwoch, 20. Januar 2010

Christmas - New Year - Dead City - Tattooed Lawyer - Volcanic Island - Return Trip - Mix

Meine Herren, da habe ich unseren Blog aber über die letzten Wochen ganz schön schleifen lassen. Also werde ich heute mal versuchen die vielen Ereignisse, Treffen, Wanderungen und sonstige Planungen abzuarbeiten.

Weihnachten und auch Neujahr waren hier in Auckland eine wirklich komische Zeit. Wir hatten ein sehr nettes Weihnachtsessen, oder besser gesagt, Weihnachts-BBQ mit unseren lieben Nachbarn, die wir dann auch gleich noch einmal zu Silvester heimsuchten. Feuerwerk wie in Deutschland ist in Neuseeland in Anbetracht der Trockenheit verboten und so gibt es nur eine offizielle Version vom Sky Tower aus. Gerade wenn man die Bilder aus irgendeiner deutschen Großstadt kennt oder vielleicht selbst Bilder aus Sydney gesehen hat, so konnten wir uns nicht des Eindrucks erwehren, dass Aucklands Antwort doch ein bisschen mickrig ausfiel. Zumal es auch noch als das größte Feuerwerk der letzten Jahre angekündigt wurde. Wir hatten auf Ulfs Balkon wirklich einen herrlichen Blick über die ganze Stadt. Was uns aber total schockte, es war absolut still. Keine Autos, keine Musik, kein Lärm... nichts. Es war als hätte jemand vergessen uns zu sagen, dass die Welt vor 10 Minuten leider untergegangen war und man uns einfach übersehen hatte. Wir wussten ja, dass Auckland zwischen Weihnachten und der zweiten Januarwoche ruhiger werden würde (Haupturlaubszeit in Neuseeland), aber dass es dann so ruhig würde, konnten wir nicht ahnen. Zum Beispiel liefen
wir eines Abends eine der lebendigsten Straßen in Ponsonby entlang und es war keine Menschenseele zu sehen, nicht einmal Autos, gar nichts. Es ist schon ein wirklich komisches Gefühl, wenn einem so etwas in einer derart großen Stadt passiert... sehr seltsam.


Inzwischen hat aber ein Großteil der Bevölkerung den Weg zurückgefunden und das Leben hat sich auch wieder normalisiert. Wir konnten uns daher wieder verstärkt unseren Networking Aktivitäten hingegeben. Was mich dabei in Neuseeland wirklich beeindruckt, ist der offene Umgang mit Körperverzierungen. Bei Freunden konnten wir vor einigen Tagen ein wirklich lustiges Paar kennenlernen. Er, geschätzte Mitte 50, sehr erfolgreicher Anwalt und wirklich von oben bis unten tätowiert. Selbst die Hände hat er nicht ausgelassen. In Deutschland undenkbar und hier in Neuseeland kein Problem. Schon faszinierend.

Da unsere Reisetätigkeiten auf Grund der Jobsuche nun wirklich zu kurz gekommen sind, nutzen wir jede Möglichkeit um wenigstens noch ein bisschen von diesem schönen Land zu sehen. Wir ließen uns daher die Gelegenheit nicht nehmen im Rahmen unserer Reiseleitertätigkeiten für unsere deutschen Besucher, ein paar kleine Örtlichkeiten mit einzubauen, die auch wir noch nicht gesehen hatten. So ging es dann mit Sabine und Jörg erst einmal nach Rangitoto, einer kleinen Vulkaninsel in mitten des Hauraki-Golfs. Der Weg zum Gipfel dauert zwar nur eine Stunde, ist aber auf Grund der sommerlichen Hitze und des Laufens durch die Lavafelder doch recht anstrengend. Oben angekommen wird man dann aber von einem einmaligen Blick auf Auckland und die umliegenden Inseln belohnt. Unsere Besucher hatten zwar etwas mit den örtlichen Gegebenheiten zu kämpfen, hielten aber tapfer durch und konnten sich anschließend im Irish Pub bei einem kühlen Pint erholen.








Da unsere Entscheidung ja nun gefallen ist, wieder nach Deutschland zurückzukehren, stehen für uns in den nächsten Wochen die Planungen unserer Rückreise an. Die Flüge sind gebucht (wir werden Auckland am 20.02.2010 verlassen und über Melbourne, Singapore nach Frankfurt fliegen, wo wir am 22.02.2010 ankommen werden) und wir kämpfen uns tapfer durch die weiteren Planungen. Allerdings war das Buchen meines Fluges über Miles and More wieder einmal ein echter Spaß. Ich fand es vor allem lustig, dass man im ersten Auswahlmenü der Hotline nach seinen Sprachpreferenzen gefragt wird. Der geneigte Lufthansakunde tippt natürlich auf Deutsch, erhält die nächste automatische Ansage dann auch in der ihm eigenen Muttersprache um dann sogleich an einen extrem mit Dialekt englisch-sprechenden Inder weitervermittelt zu werden. Sehr lustig sowas und ich möchte mir nicht die Verzweiflung vorstellen, wenn man des Englischen nicht mächtig ist und vor allem - wofür die Auswahl, wenn nachher sowieso keiner die ausgewählte Sprache spricht. Für mich war das indische Englisch dann auch nicht das Hauptproblem, sondern leider vielmehr die Unfähigkeit des Callcenter Mitarbeiters seinem System auch nur irgendeine hilfreiche Information zu entlocken und mich zum Ausgleich ca. 30 Minuten in der Warteschleife hängen zu lassen. Ein Anruf am nächsten Morgen in Frankfurt bei der deutschen Hotline führte dann immerhin zum erfolgreichen Buchungsabschluss.
Den Rest unserer Zeit wird jetzt vor allem die Auswahl des passenden Umzugsunternehmens und der Verkauf unseres geliebten Autos in Anspruch nehmen. Es wird also nicht wirklich langweiliger.

Zum Abschluss aber nun noch einmal zu etwas völlig anderem. Unsere Nachbarin und Freundin Tomoko hat von ihrem (nicht wirklich) Freund, oder dadurch zumindest nicht mehr Freund, ein doch beachtliches Weihnachtsgeschenk bekommen (ohne Gebrauchsanweisung). Vor einigen Tagen konnten wir es dann auch in Augenschein nehmen und haben lange, aber auch wirklich sehr lange darüber gerätselt, was das Ding denn nun eigentlich sein soll.






Wir sind uns noch nicht ganz einig und streiten immer noch zwischen Rakete am Stil, ökologischem Euter-Simulator oder erotischem Spielzeug für Holzliebhaber. Wir haben daher beschlossen, doch einmal Euch geneigte Leser unseres Blogs zu fragen, ob Ihr nicht noch ein paar bessere Ideen habt. Schließlich soll Tomoko ja wissen, wofür sie den besagten Herren in die Wüste geschickt hat. Also, schreibt uns doch bitte Eure Ideen in die Kommentarzeile... Wir sind gespannt!



Jesus, I really didn't do much writing over the last couple of weeks for our blog. So today I try to work myself through all the events, meetings, hikes and other planning activities.

The time around Christmas and New Year
was kind of weird here in Auckland. We had a really nice Christmas Dinner, actually more like a Christmas-BBQ with our great neighbours, who also had to cope with us a second time at New Year. Fireworks are banned in New Zealand because of the high fire risk in summer and so we just had the opportunity to watch the official version from the Sky Tower. When you see the pictures from any given German city or pictures from Sydney, we couldn't get rid of the idea that the Auckland version was kind of flimsy. Especially being proposed as one of the largest firework displays in recent years. Nevertheless we had a perfect view of the whole skyline from Ulf's deck, but one thing really shocked us - the silence. No cars, no music, no noise... nothing. It was like the world came to an end 10 minutes ago and somebody just forgot to tell us. We knew that Auckland would be quieter between Christmas and the second week in January (main holiday season in New Zealand), but like that... no way. A lot of the shops around town were closed and one night when we walked along one of the most lively streets in Ponsonby, not one human being or car was seen. It's really a very strange feeling when you experience something like that in such a big city. Weird!

By now most of the population found their way back and life as we know it is pretty much restored. Because of that, we finally could get back to our networking activities and through those I was astounded by the way Kiwis handle body modifications in every day life. We met a very funny and interesting couple at a friend's house a few days ago. He, I would guess around 50 years old, is a very successful lawyer and tattooed from head to toe. He even didn't forget his hands. In Germany impossible and here in New Zealand no problem at all. Fascinating.

Because we couldn't do much travelling while job hunting, we try to exploit every possibility to see at least a tiny bit of this beautiful country. So we didn't miss the opportunity (while being employed as a tour guide for our German visitors) to sneak in some locations even we didn't visit so far. So when Sabine and Joerg where here we catched the ferry and went to Rangitoto, a small volcanic island in the middle of the Hauraki-Gulf. The way to the top just takes you about an hour, but because of the summer heat and the lava fields it's probably not the easiest one. As soon as you reach the top you are rewarded with perfect views of Auckland and the surrounding islands. Our visitors had to fight a little with the local conditions, but made it all the way and were able to refuel afterwards with a nice, cold pint at the Irish Pup back in town.

After we made our decision to return to Germany, the next weeks will be full of planning and organising the trip back. The flights are already booked (we leave Auckland on the 20th of February and fly with stops in Melbourne and Singapore to Frankfurt where we'll arrive at the 22nd) and we happily fight our way through the rest of the process. Booking my flight through Miles and More was again an entertaining procedure. I especially like the point where the automated hotline asked me about my language preferences and as an enthusiastic Lufthansa customer, I chose
German of course. The only thing after that was a second automated menu in German after which I was soon transferred to a dialect Indian-English speaking call centre agent. It was really funny and I don't want to imagine the frustration somebody must feel who isn't firm in Hindi, excuse me, English. The only problem I had was the total inability of that guy to get any valuable information out of his system and to compensate for this inconvinience he decided to keep me on hold for the next 30 minutes. A call to the hotline in Frankfurt the next morning finally made a booking possible.
The rest of the time now will be spend on choosing the right relocation company and the selling of our beloved car. I believe, it's not getting too boring the next couple of weeks.

And now for something completely different. Our neighbour and friend Tomoko was given a present (lacking a manual) for Christmas by her "no not really"-boy friend, or "definitely not after that present" boy friend. Anyway
a few days ago we got the chance to see the gift first hand and afterwards had a very long discussion over what on Gods earth that thing might be.

We are still not completely agreeing on this topic and are still indecisive between rocket on a stick, organic utter-simulator and erotic toy for wood lovers and other tree huggers. Therefore we decided to ask you, our beloved readers, about your ideas or recommendations. I mean, Tomoko has a right to know why she suddenly and very accidently lost that guys phone number. So please, write your ideas into the comment section of our blog. We are definitely looking forward to your creativity!!!