Jetzt sind wir doch schon wieder fast 7 Wochen zurück in Deutschland - unglaublich. Immerhin zeigt sich das Wetter so langsam von seiner besseren Seite und der Frühling ist nun auch wirklich hier. Endlich kann man wieder vernünftig raus und auch mein Lauftraining habe ich endlich wieder aufgenommen. In einem wilden Anfall von entspanntem Masochismus habe ich mich nämlich zu meinem zweiten Marathon angemeldet. Im September ist es in Berlin wieder soweit. Einer muss Haile Gebrselassie ja endlich mal Einhalt gebieten.
Auch haben wir uns in der Zwischenzeit räumlich weiterentwickelt. Nach den ersten Wochen Startunterkunft haben wir nun eine möblierte Wohnung für die nächsten 3 Monate gemietet und es fühlt sich auch wieder richtig gut an (zumindest halbwegs) eigene 4 Wände zu haben. In Ermangelung größerer Besitztümer war unser Umzug dann auch innerhalb von rekordverdächtigen 1,5 h abgehandelt. Inzwischen haben wir uns hier auch ein bisschen eingelebt, die Internetverbindung steht und wir können uns nun voll auf die vor uns liegenden Aufgaben konzentrieren.


Eines merken wir in der Zwischenzeit aber immer deutlicher. Das Jahr Neuseeland hat uns verändert und einen anderen Blick auf das Leben beschert. Während unseres Aufenthaltes ist uns das nicht wirklich aufgefallen. Nun zurück in Düsseldorf wird es uns dafür umso stärker bewusst. Ansichten, Interessen und Werte haben sich verschoben und wir versuchen momentan das alles zu verstehen. Ich glaube, erschwerend kommt hinzu, dass wir Düsseldorf ja kennen. Nun kommt es uns auf der einen Seite bekannt vor, ist uns in der Zwischenzeit aber doch sehr fremd geworden. Ein sehr komischer Zustand.
Nach mehr als einem Jahr war es kurz nach Ostern auch endlich mal wieder an der Zeit meine Eltern am Chiemsee zu besuchen. Das Wiedersehen war wirklich schön und neben einiger Hilfe im Garten gab es ja nun auch wirklich genug zum Erzählen. Wir hatten zwar nur drei Tage Zeit, die wir aber bei fantastischem Wetter richtig genossen haben.



Nun sind wir wieder zurück und blicken gespannt in die Zukunft. Jobs müssen her, der Drive und die Lebensfreude aus Neuseeland beibehalten werden und dann warten wir schon gespannt auf unsere Kiwi-Freunde, die sich für Mitte des Jahres angemeldet haben.

Unbelievable, we’ve been in Germany for nearly 7 weeks by now. At least the weather is improving and spring really has arrived. Finally we can get out and I also was able to start my running exercises again. Furthermore, in a wild attack of self-inflicting masochism I enrolled in my second marathon. It will be held end of September in Berlin. I mean, somebody has to show Haile Gebrselassie who is the boss.
We also developed ourselves location wise. After the first few weeks at our friendly’s place we now rented a furnished apartment for the next 3 months and it’s so nice to have your own four walls around you again. Because of our quite scarce belongings we managed the move in record breaking 1,5 h. By now we settled in, our Internet connection is up and running and we can now focus on the challenges ahead.
One thing on the other hand is getting very clear for us. The year in New Zealand definitely changed us and gave us a different view on things. During our stay we didn’t realise it but now back in Düsseldorf it became very clear to us. Our views, interest and values shifted and at the moment we mostly try to sort it all out. I think what it makes even more challenging is the fact that we already know Düsseldorf. So on the one hand we’re pretty much used to it while on the other hand it became kind of alien to us. A weird situation.
After more than a year we finally had time to visit my parents near the Chiemsee (the largest Bavarian lake). Seeing them again was definitely nice and while helping a little in the garden there was more then enough to talk about. We just had three days of time but we enjoyed them extensively.
Now we are back and are excited about what the next couple of months have in storage for us. We need jobs, need to keep up the drive and joy of New Zealand and are very much looking forward to our Kiwi-friends who are planning to come over this summer.