Nachdem wir nun seid einem halben Jahr alles tun um hier sesshaft zu werden, entschlossen wir letztes Wochenende endlich mal eine bisschen das Land zu erkunden und unsere Seelen einfach mal für 3 Tage baumeln zu lassen. Am Freitag ging es Richtung Paihia (Bay of Islands) los. Nach erfolgreichem Einchecken ins Hotel und einem kleinen Bummel durch Paihia selbst, ging es per Fähre rüber nach Russel, der ersten Hauptstadt Neuseelands und einstigem "Hellhole of the Pacific". Inzwischen ist davon in dem 1.200 Seelen Dörfchen allerdings nichts mehr zu spüren, um genau zu sein, es war eigentlich niemand da. Dies ist natürlich wenig verwunderlich, da wir zum Winterende dort waren und die Touristen erst wieder ab Oktober einfallen. Russel hat aber dennoch einen gewissen Charm, da vor allem an der Hafenfront viele viktorianische Gebäude erhalten sind. Auch steht hier die älteste, neuseeländische Kirche, an deren Seite man immer noch die Einschusslöcher aus dem Krieg zwischen Maori und den Siedlern sehen kann.
Am nächsten Tag ging es dann für uns ans nördliche Ende Neuseelands, Cape Reinga. Auf dem Weg dahin gab es jede Menge beeindruckender Landschaften zu bewundern. Da wir unheimliches Glück mit dem Wetter hatten, konnten wir einen wundeschönen Ausblick auf jede Menge Wasser geniessen.

Am Cape treffen zudem die Tasman Sea und der Pazifik aufeinander und es entstehen bis zu 10m hohe Wellen und jeder Menge Verwirbelungen.


Der Ausblick war wirklich beeindruckend, da kein Land zu sehen ist und man sich beim Anblick dieser Weite sehr klein vorkommt.

Nach unzähligen Fotos ging es dann weiter zu den Te Paki-Sanddünen, den größten wandernden Dünen Neuseelands mit einer Höhe von bis zu 50m. Nachdem wir unseren Wagen geparkt hatten und uns die kleinen Hügel betrachteten, stand die Entscheidung natürlich sofort fest. Da müssen wir hoch... ist ja schliesslich ein Kinderspiel einen 50m hohen und durchaus steilen Sandhügel hochzulaufen. Das war es dann auch, auf den ersten 7m. Die restlichen 43 waren zwar nicht mehr ganz so lustig, aber immerhin haben wir es wild keuchend nach oben geschafft. Es ist dabei auch zu erwähnen, dass wir nicht so luschig schräg (wie die beiden Touristen) nach oben gestapft sind, sondern den direkten und gradlinigen Weg gewählt haben. Ich bin mir allerdings nicht so sicher, ob die Idee so gut war...

Am Sonntag ging es für uns dann wieder Richtung Auckland. Nur fuhren wir nicht direkt nach Süden, sondern erst an die Westküste um uns die letzten verbleiben Kauri-Bäume anzusehen. Mit dem Tane Mahuta (Lord of the Forest) einem 50m hohen und ca. 2.000 Jahre alten Baum konnten wir dann auch den noch größten seiner Art bestaunen.
Die kleine Reise hat uns beiden jedenfalls wirklich gut getan und auch wieder Kraft für unsere täglichen Herausforderungen gegeben. Also, auf geht`s in eine neue Woche...

1 Kommentar:
Amazing photographs
Saavi
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